Auch wenn wir alle Voraussetzungen im persönlichen Gespräch mit Ihnen abstimmen, können Sie hier zur Gesprächsvorbereitung die wichtigsten Informationen schon mal lesen:

Vor dem Start den Arzt konsultieren

Herzpatienten sollten jedoch nicht eigenmächtig mit der sportlichen Betätigung beginnen. Zunächst gilt es, das "okay" des behandelnden Arztes einzuholen, in Form einer ärztlichen Bescheinigung.
 
Wie viel Belastung verträgt mein Körper? Wie reagiert mein Kreislauf darauf? Welchen Sport darf ich betreiben? Was muss ich dabei beachten?
 
Weil Herzsport für Herzpatienten wichtig ist, fördern Krankenkassen oder Rentenversicherung - meist zeitlich begrenzt - die Teilnahme an einer Herzsportgruppe. Voraussetzung ist, dass der behandelnde Arzt oder die Reha-Klinik den Herzsport verordnet bzw. im Entlassungsbericht empfiehlt.

Welche Unterlagen benötige ich?

Ihr Arzt verordnet Herzsport auf dem „Antrag auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport“ (Vordruck 56), wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind. Hilfreich - aber nicht zwingend - ist es, wenn der Antrag von Ihrer Krankenkasse vor der ersten Teilnahme am Herzsport genehmigt wurde.
 
Privatversicherungen und Beihilfestellen fordern häufig ein formloses ärztliches Attest.  Erkundigen Sie sich ggf. bei Ihrer Versicherung/Beihilfestelle nach den Voraussetzungen für eine Kostenübernahme.
 
Bei einer Anschlussheilbehandlung (AHB) oder Reha-Maßnahme, deren Kosten von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) getragen werden, erstellt die Reha-Klinik bzw. Reha-Einrichtung diese Verordnung auf speziellen Vordrucken der Rentenversicherung (Formular G850). Diese Verordnung muss nicht extra genehmigt werden.
 

Wie finde ich die passende Sportgruppe?

Entscheidend ist Ihre persönliche Belastbarkeit. Wir laden Sie deshalb ein, uns in unserer Geschäftsstelle, Wetterkreuz 17, Erlangen-Tennenlohe zum Aufnahmegespräch zu besuchen. Dort wählen wir gemeinsam mit Ihnen eine geeignete Gruppe aus. Die Einteilung erfolgt jedoch grundsätzlich durch einen HKI-Arzt, der die Leistungsfähigkeit seiner Sportgruppenteilnehmer kennt.
 
Bitte kontaktieren Sie uns zur Terminabsprache unbedingt vorher telefonisch unter 09131-6102983. Sie erreichen uns am besten mittwochs zwischen 8 und 11 Uhr sowie donnerstags zwischen 11 und 16 Uhr. Alternativ wenden Sie sich hier per E-Mail oder telefonisch an unseren 1. Vorsitzenden.
 
Da wir im gesamten Stadtgebiet und im Landkreis Sportstätten und Turnhallen angemietet haben, gelingt es meist, ein wohnortnahes Angebot zu machen. Unsere Sportgruppenübersicht finden Sie hier.
 

Wie läuft eine Herzsportstunde ab?

Fast alle Teilnehmer hatten schon einmal Probleme mit dem Herzen und sind trotzdem mit Feuereifer dabei, denn sie haben ein gemeinsames Ziel: verhindern, dass die Koronararterien im Herz noch einmal verstopfen. Und zur Sicherheit ist neben der Übungsleitung immer ein Arzt oder eine Ärztin dabei, mit Notfallkoffer und Defibrillator - falls doch einmal etwas passiert, ist sofort Hilfe zur Stelle!
 
Trainiert wird unter Anleitung von für den Herzsport ausgebildeten Übungsleitern sowie unter ärztlicher Kontrolle. Deshalb ist ein Arzt bei den Trainingsstunden immer dabei. Wie intensiv Sie trainieren, richtet sich nach Ihrer Belastbarkeit (in Watt) und Ihrer Trainingsherzfrequenz, die Ihr Kardiologe feststellt.
 
Eine Übungsstunde dauert in der Regel 60 Minuten und setzt sich in der Regel aus mehreren Komponenten zusammen: Aufwärmen, Übungen zur Bewegungskoordination, ein mäßiges Krafttraining, Verbesserung der Ausdauer, Entspannungsübungen. In den 90-minütigen Trainingsgruppen bildet oft ein Ballspiel (z. B. Volleyball) den Abschluss.
 

Welche Sportkleidung ist notwendig?

Für alle Sportstunden, die in der Halle stattfinden, sind Hallenturnschuhe obligatorisch. Bequeme Sportkleidung (Sporthose, T-Shirt) ist sinnvoll, eventuell vereinfacht eine Pulsuhr die regelmäßigen Pulsmessungen.
 
Für die Außensportgruppe und bei gelegentlichem Außentraining in einzelnen Sportstätten ist entsprechendes Schuhwerk und jahreszeitlich passende Sportkleidung angebracht.